Hausnotruf-Kosten erklärt: einmalig und monatlich

Bei einem Pflegegrad von 1 oder höher werden die monatlichen Kosten von der Pflegekasse übernommen.

Hausnotruf-Kosten erklärt: einmalig und monatlich

Was ist ein Hausnotruf?

Ein Hausnotrufsystem besteht aus einer Basisstation und einem Notrufknopf, der als Armband oder Kette getragen wird. Im Notfall genügt ein Knopfdruck, um eine Verbindung zu einer Notrufzentrale herzustellen. Dort sitzen geschulte Mitarbeiter, die sofort reagieren und je nach Situation Angehörige, einen Pflegedienst oder den Rettungsdienst informieren. Besonders sinnvoll ist ein Hausnotruf, wenn:

  • die pflegebedürftige Person im Haushalt allein lebt 
  • erhöhte Sturzgefahr oder chronische Erkrankungen vorliegen
  • die körperliche Mobilität nachhaltig eingeschränkt ist
  • Sie als Angehöriger nicht jederzeit erreichbar sind


Was kostet ein Hausnotruf?

Tatsächlich setzen sich die Hausnotruf-Kosten aus mehreren Bereichen zusammen. Neben den monatlichen Grundgebühren können auch einmalige Kosten für die Einrichtung, technische Zusatzgeräte oder spezielle Leistungen entstehen. Viele Menschen unterschätzen dabei, warum bestimmte Hausnotruf-Kosten anfallen und welche Unterschiede es zwischen Basis- und Premiumangeboten gibt. Die meisten Hausnotrufsysteme sind bereits ab 30 Euro pro Monat erhältlich, während je nach Anbieter noch eine Einrichtungsgebühr anfallen kann.

Wenn bei Ihnen ein Pflegegrad (1 bis 5) vorliegt, übernimmt die Pflegekasse die monatlichen Kosten in vielen Fällen vollständig. Ein großer Vorteil: Sie können den Notruf jederzeit und unbegrenzt nutzen – ohne zusätzliche Gebühren, egal wie oft Sie Hilfe anfordern.

Tatsächlich setzen sich die Hausnotruf-Kosten aus mehreren Bereichen zusammen. Neben den monatlichen Grundgebühren können auch einmalige Kosten für die Einrichtung, technische Zusatzgeräte oder spezielle Leistungen entstehen. Viele Menschen unterschätzen dabei, warum bestimmte Hausnotruf-Kosten anfallen und welche Unterschiede es zwischen Basis- und Premiumangeboten gibt.


Warum entstehen überhaupt Hausnotruf-Kosten?

Die Hausnotruf-Kosten entstehen nicht nur für das eigentliche Gerät. Hinter einem professionellen Hausnotrufsystem steckt ein umfangreicher Service, der rund um die Uhr verfügbar sein muss. Zu den wichtigsten Bestandteilen der Hausnotruf-Kosten gehören:

  • Bereitstellung der Technik
  • Wartung und Funktionskontrollen
  • 24-Stunden-Notrufzentrale
  • Soforthilfe im Notfall
  • Mitarbeiter für die Alarmbearbeitung
  • SIM-Karten oder Telefonverbindungen
  • Installation und Einweisung
  • Bereitschaftsdienste
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Einmalige und monatliche Hausnotruf-Kosten im Überblick

Um die Hausnotruf-Kosten zu erklären und überhaupt einschätzen zu können und die Leistung besser zu verstehen, finden Sie folgend eine Übersicht zu den Kostenträgern. Vor dem Vertragsabschluss lohnt sich ein genauer Vergleich aller Hausnotruf-Kosten. Nicht nur der Preis, sondern auch Leistungen, Reaktionszeiten und Zusatzfunktionen sollten bei der Anbieterwahl berücksichtigt werden. So finden Betroffene das passende System mit einem optimalen Verhältnis aus Sicherheit, Service und Hausnotruf-Kosten.

Einmalige Hausnotruf-Kosten im Detail erklärt

Viele Anbieter verlangen neben den laufenden Gebühren auch einmalige Hausnotruf-Kosten. Diese entstehen häufig direkt zu Beginn der Nutzung und decken die Einrichtung, Installation oder zusätzliche Technik (wie eine automatische Sturzerkennung oder App-Nutzung) ab. Je nach Anbieter und gewähltem Leistungsumfang können sich die einmaligen Kosten deutlich unterscheiden. Deshalb lohnt es sich, Angebote immer genau zu vergleichen und auf versteckte Gebühren zu achten. Nachstehend sind die einmaligen Hausnotruf-Kosten erklärt.

1. Anschlussgebühr

Die Anschlussgebühr gehört zu den häufigsten einmaligen Hausnotruf-Kosten. Sie wird meist einmalig berechnet, sobald das Hausnotrufsystem eingerichtet und aktiviert wird. Viele Anbieter sprechen dabei auch von einer Bereitstellungsgebühr oder Aktivierungsgebühr.


Warum entstehen Hausnotruf-Kosten zur Anschlussgebühr?

Damit ein Hausnotruf zuverlässig funktioniert, müssen im Hintergrund verschiedene technische und organisatorische Schritte durchgeführt werden. Gerade bei professionellen Anbietern ist dieser Prozess umfangreicher, da die Systeme dauerhaft überwacht und dokumentiert werden. Dazu gehören unter anderem:

  • Anlegen der Kundendaten im System 
  • Hinterlegen von Angehörigen und Notfallkontakten 
  • Speicherung wichtiger Gesundheitsinformationen 
  • technische Freischaltung des Geräts (App)
  • Einrichtung der Verbindung zur Notrufzentrale 
  • Durchführung eines Test-Notrufs 
  • Prüfung der Sprachverbindung 
  • Aktivierung mobiler Funktionen bei GSM-Systemen 
  • Erklärug der Funktionsweise (wie Sturzerkennung)


Höhe der Kosten zur Anschlussgebühr:

Die Anschlusskosten liegen meist zwischen 20 bis 200 Euro. Teilweise verlangen Premium-Anbieter auch höhere Gebühren, wenn zusätzliche Technik eingerichtet werden muss. Viele Unternehmen verzichten jedoch im Rahmen von Sonderaktionen oder bei längeren Vertragslaufzeiten auf diese Hausnotruf-Kosten vollständig. Besonders bei Pflegegrad kann die Anschlussgebühr teilweise reduziert oder übernommen werden. Deshalb sollten Nutzer vor Vertragsabschluss immer prüfen, ob eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse möglich ist.


2. Installationskosten

Bei modernen Hausnotrufsystemen entstehen häufig zusätzliche Installationskosten. Vor allem technisch umfangreichere Systeme benötigen eine professionelle Einrichtung vor Ort. Das betrifft insbesondere:

  •  GSM-Hausnotrufsysteme 
  •  mobile Hausnotrufgeräte 
  •  Systeme mit WLAN-Verbindung 
  •  Hausnotruf mit Sturzsensor 
  •  GPS-Notrufsysteme 
  •  Smart-Home-Lösungen 
  •  kombinierte Sicherheits- und Notrufsysteme 


Warum fallen Installationskosten an?

Damit der Hausnotruf später zuverlässig funktioniert, wird das System oft durch einen Techniker oder geschulten Mitarbeiter eingerichtet. Dabei geht es nicht nur um das Anschließen des Geräts, sondern auch um Sicherheitsprüfungen und individuelle Anpassungen. Gerade ältere Menschen profitieren von einer persönlichen Einweisung, da dadurch Unsicherheiten bei der Bedienung reduziert werden. Der Mitarbeiter übernimmt häufig die folgenden Services:

  •  Aufbau und Anschluss des Geräts 
  •  Verbindung mit Telefonnetz oder Mobilfunk 
  •  Einrichtung der WLAN-Verbindung 
  •  Prüfung der Funkreichweite in der Wohnung 
  •  Test des Notrufknopfs 
  •  Einweisung in die Bedienung 
  •  Erklärung aller Funktionen 
  •  Durchführung eines Probealarms 
  •  Hinterlegung von Schlüsseldaten und Kontakten 


Typische Installationskosten:

Die einmaligen Hausnotruf-Kosten für die Installation liegen meist zwischen 30 bis 150 Euro. Bei komplexeren Systemen oder größeren Wohnungen können die Kosten höher ausfallen. Einige Anbieter bieten die Installation jedoch kostenlos an, wenn ein langfristiger Vertrag abgeschlossen wird.


3. Kosten für Zusatzgeräte

Viele Nutzer möchten den klassischen Hausnotruf um zusätzliche Sicherheitsfunktionen erweitern. Dadurch steigen die einmaligen Hausnotruf-Kosten häufig deutlich an. Zusatzgeräte erhöhen nicht nur den Komfort, sondern verbessern oft auch die Sicherheit im Alltag. Besonders alleinlebende Senioren entscheiden sich häufig für zusätzliche Sensoren oder mobile Erweiterungen.


Häufige Zusatzgeräte:

Zu den beliebtesten Erweiterungen gehören:

  •  Schlüsseltresor 
  •  Rauchmelder 
  •  Bewegungsmelder 
  •  automatische Sturzsensoren 
  •  GPS-Sender 
  •  mobile Notrufknöpfe 
  •  Funk-Armbänder 
  •  Funk-Halsketten 
  •  Türsensoren 
  •  Wassermelder 
  •  Smart-Home-Komponenten 


Warum entstehen die Hausnotruf-Kosten für Zusatzgeräte?

Zusatzgeräte müssen nicht nur gekauft, sondern auch technisch eingebunden werden. Außerdem benötigen manche Sensoren regelmäßige Funktionsprüfungen, um Fehlalarme zu vermeiden. Je nach System entstehen dadurch zusätzliche Aufwendungen. Die Geräte müssen:

  •  angeschafft 
  •  programmiert 
  •  mit dem Hauptgerät gekoppelt 
  •  getestet 
  •  regelmäßig gewartet 
  •  teilweise mit Batterien versorgt 
  •  softwareseitig aktualisiert 

werden.


Typische Preise für Zusatzfunktionen:

Je mehr Zusatzfunktionen integriert werden, desto höher fallen meist die gesamten Hausnotruf-Kosten aus. Die einmaligen Hausnotruf-Kosten für Zusatzgeräte können stark variieren:

Schlüsseltresor | 30–120 €
Rauchmelder | 20–80 €
GPS-Sender | 50–250 €
Sturzsensor | 80–300 €
Bewegungsmelder | 30–100 €
mobiler Notrufknopf | 40–150 €


4. Kaution für das Gerät

Einige Anbieter verlangen zusätzlich eine Kaution für das Hausnotrufgerät. Diese dient als Sicherheit und wird häufig bei Vertragsbeginn fällig.


Warum fallen diese Hausnotruf-Kosten zur Kaution an?

In vielen Fällen bleibt das Gerät Eigentum des Anbieters. Nutzer erhalten die Technik lediglich für die Vertragsdauer zur Verfügung gestellt. Besonders bei hochwertigen mobilen Geräten oder GPS-Systemen verlangen Anbieter häufiger eine Kaution. Die Kaution schützt vor:

  •  Verlust des Geräts 
  •  Beschädigungen 
  •  nicht zurückgegebenen Geräten 
  •  Defekten durch unsachgemäße Nutzung 
  •  fehlendem Zubehör bei Rückgabe 


Höhe der Kaution:

Die Hausnotruf-Kosten für Kautionen zum System liegen meist zwischen 50 bis 200 Euro. Nach Vertragsende wird die Kaution normalerweise erstattet, sofern das Gerät vollständig und unbeschädigt zurückgegeben wird. Nutzer sollten dennoch prüfen, welche Bedingungen im Vertrag genau festgelegt sind.



Monatliche Hausnotruf-Kosten im Überblick 

Der größte Teil der Hausnotruf-Kosten entsteht durch monatliche Gebühren. Diese decken die laufenden Leistungen ab und sorgen dafür, dass das System rund um die Uhr einsatzbereit bleibt. Die Höhe der monatlichen Hausnotruf-Kosten hängt vor allem vom gewählten Tarif, den Zusatzleistungen und dem technischen Umfang des Systems ab. Folgend sind die monaltichen Hausnotruf-Kosten erklärt.


1. Grundgebühr für den Basistarif

Die monatliche Grundgebühr bildet den Kern der Hausnotruf-Kosten. Ohne diese laufenden Gebühren kann die Verbindung zur Notrufzentrale nicht dauerhaft betrieben werden.


Was ist im Basistarif enthalten?

Im Basistarif sind häufig bereits viele wichtige Leistungen enthalten:

  •  Hausnotrufgerät 
  •  Notrufknopf oder Funkarmband 
  •  24-Stunden-Erreichbarkeit 
  •  Verbindung zur Notrufzentrale 
  •  technische Überwachung 
  •  regelmäßige Funktionstests 
  •  Wartung des Systems 
  •  Batteriewechsel 
  •  technischer Support 
  •  Hilfe bei Störungen 


Typische monatliche Hausnotruf-Kosten:

Die monatlichen Hausnotruf-Kosten im Basistarif liegen meist zwischen 25 bis 40 Euro. Bei anerkanntem Pflegegrad können die Kosten häufig ganz oder teilweise von der Pflegekasse übernommen werden. Dadurch reduziert sich die finanzielle Belastung für Betroffene erheblich.


2. Kosten für die Notrufzentrale

Ein zentraler Bestandteil der Hausnotruf-Kosten ist die professionelle Notrufzentrale die rund um die Uhr verfügbar ist. Sie sorgt dafür, dass im Ernstfall sofort Hilfe organisiert werden kann.


Warum entstehen die Kosten zur Notrufzentrale?

Die Notrufzentrale arbeitet rund um die Uhr und muss jederzeit erreichbar sein. Dafür sind geschulte Mitarbeiter notwendig, die Notfälle schnell einschätzen können. Besonders nachts, an Feiertagen oder am Wochenende ist diese dauerhafte Bereitschaft mit hohen Personalkosten verbunden. Die Zentrale übernimmt unter anderem:

  •  Entgegennahme von Notrufen 
  •  Einschätzung medizinischer Situationen 
  •  Kontaktaufnahme mit Angehörigen 
  •  Alarmierung von Rettungsdiensten 
  •  Organisation von Hilfeleistungen 
  •  Dokumentation aller Vorfälle 
  •  technische Überwachung der Systeme 


Anteil an den Hausnotruf-Kosten zur Notrufzentrale:

Ein großer Teil der monatlichen Hausnotruf-Kosten entfällt deshalb auf:

  •  Personal 
  •  Bereitschaftsdienste 
  •  technische Leitstellen 
  •  Datensicherheit 
  •  Notfallmanagement 


3. Kosten für den Hintergrunddienst

Viele Anbieter bieten zusätzlich einen sogenannten Hintergrunddienst an. Dabei kommt im Notfall ein Mitarbeiter des Hausnotrufdienstes direkt zur Wohnung des Nutzers und leistet unerstüzende Hilfe.


Was bedeutet das konkret?

Der Hintergrunddienst übernimmt Einsätze vor Ort, wenn kein Rettungswagen erforderlich ist oder Angehörige nicht erreichbar sind.

Mögliche Leistungen:

  •  Hilfe beim Aufstehen nach einem Sturz 
  •  Öffnen der Wohnung für Rettungskräfte 
  •  Kontrolle der Situation vor Ort 
  •  Unterstützung bis Angehörige eintreffen 
  •  Organisation weiterer Hilfe 


Warum erhöhen sich durch den Hintergrunddienst die Hausnotruf-Kosten?

Für diesen Service benötigt der Anbieter:

  •  Bereitschaftspersonal 
  •  Einsatzfahrzeuge 
  •  regionale Teams 
  •  Schlüsseltresore 
  •  Verwaltung der Wohnungsschlüssel 
  •  Einsatzkoordination rund um die Uhr 


Typische Zusatzkosten zum Hintergrunddienst:

Die monatlichen Hausnotruf-Kosten für den Hindergrunddienst erhöhen sich dadurch meist um 10 bis 30 Euro monatlich In manchen Regionen können die Kosten aufgrund längerer Fahrwege auch höher liegen.


4. Mobile Hausnotruf-Kosten

Mobile Hausnotrufsysteme verursachen häufig höhere Hausnotruf-Kosten als klassische Geräte für die Wohnung. Diese Hausnotrufsysteme funktionieren auch unterwegs und bieten dadurch deutlich mehr Sicherheit außerhalb des eigenen Zuhauses.


Warum sind mobile Hausnotruf-Kosten höher?

Mobile Geräte benötigen zusätzliche Technik, damit sie überall erreichbar bleiben. Die Geräte müssen regelmäßig Daten übertragen und dauerhaft mit dem Mobilfunknetz verbunden bleiben. Dazu gehören:

  •  GPS-Ortung 
  •  Mobilfunkmodule 
  •  SIM-Karten 
  •  mobile Datenverbindungen 
  •  Akkusysteme 
  •  Ortungssoftware 
  •  spezielle Sicherheitsserver 


Typische monatliche Kosten

Die monatlichen Hausnotruf-Kosten für mobile Systeme liegen oft zwischen 35 bis 70 Euro Je nach Funktionsumfang können Premium-Systeme auch deutlich teurer sein.


5. Hausnotruf-Kosten für Sturzerkennung

Automatische Sturzerkennung gehört inzwischen zu den beliebtesten Zusatzfunktionen moderner Hausnotrufsysteme. Besonders alleinlebende Senioren profitieren davon, weil auch dann Hilfe gerufen werden kann, wenn der Notrufknopf nicht mehr gedrückt werden kann.


Warum erhöht sich durch die Sturzerkennung die Hausnotruf-Kosten?

Die Technik hinter der Sturzerkennung ist vergleichsweise aufwendig.

Benötigt werden:

  •  Bewegungssensoren 
  •  Lageerkennung 
  •  intelligente Algorithmen 
  •  spezielle Software 
  •  regelmäßige Kalibrierung 
  •  Auswertung typischer Bewegungsmuster 

Außerdem müssen Fehlalarme möglichst vermieden werden, was zusätzliche technische Entwicklung erfordert.


Typische Zusatzkosten zur Sturzerkennung

Die monatlichen Hausnotruf-Kosten steigen dadurch häufig um 5 bis 20 Euro monatlich. Hochwertige Systeme von innovativen Hausnotruf-Anbietern mit präziser Sensorik können noch teurer sein.


6. Wartungs- und Servicekosten

Auch Wartung und technischer Service gehören zu den laufenden Hausnotruf-Kosten. Ein Hausnotrufsystem muss jederzeit zuverlässig funktionieren — besonders im Notfall.


Warum fallen diese Hausnotruf-Kosten zur Wartung an?

Damit die Geräte dauerhaft einsatzbereit bleiben, sind regelmäßige Kontrollen notwendig. Gerade ältere Geräte müssen regelmäßig überprüft werden, um technische Ausfälle zu vermeiden. Dazu gehören unter anderem:

  •  Softwareupdates 
  •  Sicherheitsupdates 
  •  Batteriewechsel 
  •  Austausch defekter Komponenten 
  •  Funktionsprüfungen 
  •  technische Fernwartung 
  •  telefonischer Support 
  •  Reparaturservice 


Sind Wartungskosten immer extra?

Bei vielen Anbietern sind diese Leistungen bereits in der monatlichen Grundgebühr enthalten. Manche Unternehmen berechnen jedoch zusätzliche Servicepauschalen oder verlangen Kosten für einzelne Wartungseinsätze. Deshalb sollten Nutzer vor Vertragsabschluss des Hausnotrufsystems immer genau prüfen:

  •  Welche Wartungsleistungen enthalten sind 
  •  ob Batteriewechsel kostenlos erfolgen 
  •  wie schnell Reparaturen durchgeführt werden 
  •  ob ein Austauschgerät bereitgestellt wird 
  •  welche Zusatzkosten im Servicefall entstehen können


Preise im Überblick: Was kosten DRK, Malteser & Co.?

Es gibt zahlreiche Anbieter für Hausnotrufsysteme in Deutschland, die unterschiedliche Leistungen und Preise anbieten. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht zu den wichtigsten Anbietern und ihren Kostenstrukturen.

pflegetipp (bester Anbieter)

Kosten für den Hausnotruf sind:

✅ bei Pflegegrad: kostenlos
✅ Regionale Unterschiede: nein
✅ monatliche Kosten: ab 30 Euro
✅ Anschlusskosten: N/N
⚠️ Zusatzleistungen: Nein
✅ Kostenlose Beratung: Top
✅ Modernes System: Ja

Gardia (beste Alternative)

Kosten für den Hausnotruf sind:

✅ bei Pflegegrad: kostenlos
✅ Regionale Unterschiede: nein
✅ monatliche Kosten: ab 18 Euro
⚠️ Anschlusskosten: 200 Euro
✅ Zusatzleistungen: Ja
✅ Kostenlose Beratung: Top
✅ Modernes System: Ja, innovativ

Malteser

Kosten für den Hausnotruf sind:

✅ bei Pflegegrad: kostenlos
⚠️ Regionale Unterschiede: ja
✅ monatliche Kosten: ab 25 Euro
✅ Anschlusskosten: 10 bis 60 Euro
✅ Zusatzleistungen: Mit Aufpreis
⚠️ Kostenlose Beratung: Ok
⚠️ Modernes System: Nein

Johanniter

Kosten für den Hausnotruf sind:

✅ bei Pflegegrad: kostenlos
⚠️ Regionale Unterschiede: ja
✅ monatliche Kosten: ab 23 Euro
⚠️ Anschlusskosten: unterschiedlich
✅ Zusatzleistungen: Pakete
✅ Kostenlose Beratung: Top
⚠️ Modernes System: Nein

DRK

Kosten für den Hausnotruf sind:

✅ bei Pflegegrad: kostenlos
⚠️ Regionale Unterschiede: ja
✅ monatliche Kosten: 25 Euro
⚠️ Anschlusskosten: unterschiedlich
✅ Zusatzleistungen: Mit Aufpreis
✅ Kostenlose Beratung: Top
⚠️ Modernes System: Nein

ASB

Kosten für den Hausnotruf sind:

✅ bei Pflegegrad: kostenlos
⚠️ Regionale Unterschiede: ja
✅ monatliche Kosten: ab 25 Euro
⚠️ Anschlusskosten: unterschiedlich
⚠️ Zusatzleistungen: Wenige
✅ Kostenlose Beratung: Top
✅ Modernes System: Ja

Hausnotruf-Testsieger im Hausnotruf-Vergleich

Hausnotruf-Testsieger pflegetipp

Der Hausnotruf-Testsieger aus dem Hausnotruf-Vergleich ist pflegetipp von der Best Care GmbH aus Düsseldorf. Kunden profitieren dabei besonders von der Erfahrung, Qualität und kompetenten Kundenbetreuung zum Hausnotruf.

Wer hat Anspruch auf eine Hausnotruf-Kostenübernahme?

Anspruch auf eine Kostenübernahme für den Hausnotruf haben Personen mit einem anerkannten Pflegegrad (mindestens Pflegegrad 1), die allein leben oder einen Großteil des Tages ohne Hilfe sind. Zusätzlich muss ein erhöhtes Risiko für Notfälle bestehen, etwa durch Sturzgefahr oder andere gesundheitliche Einschränkungen. Zum Haunotruf-Vergleich wechseln.

Die Hausnotruf-Kostenübernahme durch die Pflegekasse setzt genau hier an: Sie soll sicherstellen, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange selbstständig in ihrer gewohnten Umgebung leben können und Hilfe immer nur ein Knopfdruck entfernt ist.

Kostenübernahme eines Hausnotrufsystems durch die Pflegekasse

Hausnotrufsysteme gehören zu den anerkannten Pflegehilfsmitteln und können daher von der Pflegekasse finanziell unterstützt werden. Schon ab Pflegegrad 1 ist ein monatlicher Zuschuss von bis zu 30,35 Euro möglich. In vielen Fällen ist der Hausnotruf damit für Sie kostenfrei und sorgt ohne zusätzliche finanzielle Belastung für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden.

Die Kostenübernahme für einen Hausnotruf basiert auf dem deutschen Sozialrecht, genauer gesagt auf dem Sozialgesetzbuch Elftes Buch (SGB XI). Der Hintergrund: Die gesetzliche Pflegeversicherung hat den Auftrag, pflegebedürftige Menschen dabei zu unterstützen, möglichst lange sicher und selbstständig zu Hause leben zu können. Genau hier setzt der Hausnotruf an – er erhöht die Sicherheit im Alltag und ermöglicht schnelle Hilfe im Notfall. Sichern Sie sich noch heute Pflegehilfe in Deutschland.

Hausnotrufsysteme sind deshalb als sogenannte Pflegehilfsmittel anerkannt. Die rechtliche Grundlage dafür findet sich insbesondere in § 40 SGB XI Absatz 3. Dort ist geregelt, dass Pflegekassen Kosten für Hilfsmittel übernehmen, wenn:

  • die häusliche Pflege erleichtern, 
  • Beschwerden lindern oder 
  • eine selbstständigere Lebensführung ermöglichen. 


Ein Hausnotruf erfüllt gleich mehrere dieser Kriterien, da er im Ernstfall schnelle Unterstützung sicherstellt und Angehörige nachhaltig entlastet. Deshalb gilt: Liegt mindestens Pflegegrad 1 vor und wird der Hausnotruf als notwendig angesehen, übernimmt die Pflegekasse in der Regel die monatlichen Kosten bis zum festgelegten Höchstbetrag (aktuell 30,35 €).

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Gemäß dem Sozialgesetzbuch § 78 Absatz 1 in Verbindung mit § 45 Absatz 1 SGB XI hat jeder Interessierte einen gesetzlichen Anspruch auf kostenfreie Pflegekurse. An diesen können Sie auch dann teilnehmen, wenn in Ihrem unmittelbaren Umfeld gar niemand pflegebedürftig ist. Für alle gesetzlich Versicherten aus Deutschland werden die Kosten der Teilnahme an den Pflegekursen von den Pflegekassen übernommen.

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Übernimmt die Pflegekasse die Kosten für den Hausnotruf?

In vielen Fällen werden die Kosten für den Hausnotruf teilweise von der Pflegekasse übernommen. Gesetzliche Voraussetzung dafür ist:

  • Ein anerkannter Pflegegrad (mindestens Pflegegrad 1) 
  • Die Person lebt allein oder ist über weite Teile des Tages allein 
  • Es besteht ein erhöhtes Risiko für Notfälle 


Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, übernimmt die Pflegekasse in der Regel einen monatlichen Zuschuss von etwa 30 Euro. Dieser Betrag deckt häufig die Basisversorgung vollständig ab, sodass für Sie keine oder nur geringe Kosten für den Hausnotruf entstehen. Zusatzleistungen wie eine erweitere Benachrichtigungsfunktion, GPW-Ortung oder eine automatische Sturzerkennung werden in der Regel nicht von der Pflegekasse übernommen. Das bedeutet, dass Sie für erweiterte Funktionen die Kosten für den Hausnotruf selbst tragen müssen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Antragstellung. Diese erfolgt meist unkompliziert, oft sogar direkt über den Anbieter. Dennoch sollten Sie darauf achten, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind, damit die Kosten für den Hausnotruf korrekt bezuschusst werden.


Lohnt sich ein Hausnotruf wirklich? 

Eine ehrliche Einschätzung der Kosten

Am Ende stellt sich für viele Angehörige die Frage, ob sich die Kosten für den Hausnotruf tatsächlich lohnen. Die Antwort darauf hängt stark von Ihrer individuellen Situation ab. Wenn Ihr Angehöriger allein lebt, gesundheitlich eingeschränkt ist oder ein erhöhtes Sturzrisiko hat, kann ein Hausnotrufsystem ein entscheidender Sicherheitsfaktor sein. In solchen Fällen stehen die Kosten für den Hausnotruf in einem sehr guten Verhältnis zum Nutzen. Neben der reinen Sicherheit gibt es einen weiteren wichtigen Punkt: Ihre eigene Entlastung. Als pflegender Angehöriger tragen Sie oft eine große Verantwortung. Ein Hausnotruf kann Ihnen helfen, diese Last ein Stück weit zu reduzieren – weil Sie wissen, dass im Notfall schnell Hilfe organisiert wird.

Natürlich sollten Sie die Kosten für den Hausnotruf sorgfältig prüfen und vergleichen. Doch es geht nicht nur um den Preis, sondern auch um Qualität, Zuverlässigkeit und Service. Ein günstiges Angebot bringt wenig, wenn im Ernstfall nicht schnell reagiert wird.

Wenn Sie sich unsicher sind, empfiehlt es sich, mehrere Anbieter zu vergleichen und gegebenenfalls eine Testphase zu nutzen. So können Sie besser einschätzen, ob die Kosten für den Hausnotruf gerechtfertigt sind und zu Ihren Bedürfnissen passen.


Fazit: Hausnotruf-Kosten realistisch einschätzen

Die Kosten für den Hausnotruf sind ein zentrales Entscheidungskriterium – aber nicht das einzige. Viel wichtiger ist, dass das System zuverlässig funktioniert und Ihren Angehörigen echte Sicherheit bietet. Sie sollten sich die Zeit nehmen, Angebote genau zu prüfen, Leistungen zu vergleichen und sich gegebenenfalls beraten zu lassen. Achten Sie dabei besonders auf:

  • Transparente Preisgestaltung 
  • Klare Leistungsbeschreibungen 
  • Faire Bedingungen bei Zusatzkosten 


Mit dem richtigen Anbieter können die Kosten für den Hausnotruf gut kalkulierbar bleiben – vor allem, wenn die Pflegekasse einen Teil übernimmt. Letztlich ist ein Hausnotrufsystem mehr als nur ein technisches Hilfsmittel. Es ist ein wichtiger Baustein für ein selbstbestimmtes Leben im Alter und eine große Unterstützung für Sie als pflegenden Angehörigen.


Häufig gestellte Fragen

Entdecken Sie die FAQ und Antworten zum Thema Hausnotruf Kosten.