Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1
Kostenlose Basisversion - 100 % Kostenübernahme durch die Pflegekassen in Deutschland unter Voraussetzungen.
Werden die Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 komplett übernommen?
In vielen Fällen ja. Wenn Ihr Angehöriger die Voraussetzungen erfüllt und ein Basistarif gewählt wird, übernimmt die Pflegekasse die Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 bis zur Höhe des monatlichen Zuschusses von 30,35 Euro. Liegt der Tarif innerhalb dieses Betrags, entsteht kein Eigenanteil. Zusatzleistungen müssen jedoch meist selbst bezahlt werden.
Wer hat Anspruch auf eine Hausnotruf-Kostenübernahme?
Anspruch auf eine Kostenübernahme für den Hausnotruf haben Personen mit einem anerkannten Pflegegrad (mindestens Pflegegrad 1), die allein leben oder einen Großteil des Tages ohne Hilfe sind. Zusätzlich muss ein erhöhtes Risiko für Notfälle bestehen, etwa durch Sturzgefahr oder andere gesundheitliche Einschränkungen.
Die Hausnotruf-Kostenübernahme durch die Pflegekasse setzt genau hier an: Sie soll sicherstellen, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange selbstständig in ihrer gewohnten Umgebung leben können und Hilfe immer nur ein Knopfdruck entfernt ist.
Kostenübernahme von Hausnotrufen durch die Pflegekasse
Hausnotrufsysteme gehören zu den anerkannten Pflegehilfsmitteln und können daher von der Pflegekasse finanziell unterstützt werden. Schon ab Pflegegrad 1 ist ein monatlicher Zuschuss von bis zu 30,35 Euro möglich. In vielen Fällen ist der Hausnotruf damit für Sie kostenfrei und sorgt ohne zusätzliche finanzielle Belastung für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden.
Die Kostenübernahme für einen Hausnotruf basiert auf dem deutschen Sozialrecht, genauer gesagt auf dem Sozialgesetzbuch Elftes Buch (SGB XI). Der Hintergrund: Die gesetzliche Pflegeversicherung hat den Auftrag, pflegebedürftige Menschen dabei zu unterstützen, möglichst lange sicher und selbstständig zu Hause leben zu können. Genau hier setzt der Hausnotruf an – er erhöht die Sicherheit im Alltag und ermöglicht schnelle Hilfe im Notfall. Sichern Sie sich noch heute Pflegehilfe in Deutschland.
Hausnotrufsysteme sind deshalb als sogenannte Pflegehilfsmittel anerkannt. Die rechtliche Grundlage dafür findet sich insbesondere in § 40 SGB XI Absatz 3. Dort ist geregelt, dass Pflegekassen Kosten für Hilfsmittel übernehmen, wenn:
- die häusliche Pflege erleichtern,
- Beschwerden lindern oder
- eine selbstständigere Lebensführung ermöglichen.
Kostenloser Hausnotruf
Der kostenlose Hausnotruf in der Basis-Version wird bei Pflegegrad vollständig von der Pflegekasse übernommen. Online-Formular ausfüllen, der Anbieter übernimmt die Antragstellung für Sie ohne Formalitäten.
Beachten Sie folgende Aspekte bei der Auswahl des Hausnotrufsystems
- Kosten vergleichen: Nutzen Sie Anbieter-Vergleiche für Transparenz des Leistungsumfangs zum System.
- Leistungsumfang prüfen: Zusatzfunktionen wie Schlüsselverwahrung oder Sturzsensoren können sinnvoll sein.
- Beratung in Anspruch nehmen: Anbieter wie Malteser und Johanniter bieten oft kostenlose Beratung vor Ort.
Es gibt zahlreiche Anbieter für Hausnotrufsysteme in Deutschland, die unterschiedliche Leistungen und Preise anbieten. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht zu den wichtigsten Anbietern und ihren Kostenstrukturen.
pflegetipp (bester Anbieter)
Kosten für den Hausnotruf sind:
✅ bei Pflegegrad: kostenlos
✅ Regionale Unterschiede: nein
✅ monatliche Kosten: ab 30 Euro
✅ Anschlusskosten: N/N
⚠️ Zusatzleistungen: Nein
✅ Kostenlose Beratung: Top
✅ Modernes System: Ja
DRK
Kosten für den Hausnotruf sind:
✅ bei Pflegegrad: kostenlos
⚠️ Regionale Unterschiede: ja
✅ monatliche Kosten: 25 Euro
⚠️ Anschlusskosten: unterschiedlich
✅ Zusatzleistungen: Mit Aufpreis
✅ Kostenlose Beratung: Top
⚠️ Modernes System: Nein
Malteser
Kosten für den Hausnotruf sind:
✅ bei Pflegegrad: kostenlos
⚠️ Regionale Unterschiede: ja
✅ monatliche Kosten: ab 25 Euro
✅ Anschlusskosten: 10 bis 60 Euro
✅ Zusatzleistungen: Mit Aufpreis
⚠️ Kostenlose Beratung: Ok
⚠️ Modernes System: Nein
Johanniter
Kosten für den Hausnotruf sind:
✅ bei Pflegegrad: kostenlos
⚠️ Regionale Unterschiede: ja
✅ monatliche Kosten: ab 23 Euro
⚠️ Anschlusskosten: unterschiedlich
✅ Zusatzleistungen: Pakete
✅ Kostenlose Beratung: Top
⚠️ Modernes System: Nein
Caritas
Kosten für den Hausnotruf sind:
✅ bei Pflegegrad: kostenlos
✅ Regionale Unterschiede: nein
✅ monatliche Kosten: ca. 48 Euro
⚠️ Anschlusskosten: unterschiedlich
⚠️ Zusatzleistungen: Wenige
✅ Kostenlose Beratung: Top
⚠️ Modernes System: Nein
ASB
Kosten für den Hausnotruf sind:
✅ bei Pflegegrad: kostenlos
⚠️ Regionale Unterschiede: ja
✅ monatliche Kosten: ab 25 Euro
⚠️ Anschlusskosten: unterschiedlich
⚠️ Zusatzleistungen: Wenige
✅ Kostenlose Beratung: Top
✅ Modernes System: Ja
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Weitere Hausnotruf-Anbieter im Überblick
Neben den bekannten großen Anbietern gibt es eine Reihe weiterer Organisationen und Unternehmen, die Hausnotrufsysteme anbieten. Dabei unterscheiden sich Leistungen und Kosten für den Hausnotruf je nach Region, Ausstattung und Serviceumfang teilweise deutlich. Ein genauer Hausnotruf-Vergleich lohnt sich daher immer.
Diakonie Deutschland:
Die Diakonie stellt Hausnotruflösungen bereit, die häufig individuell auf die persönliche Lebenssituation abgestimmt werden. Je nach Region und gewünschtem Leistungsumfang können sich die Angebote unterscheiden. Daher ist es sinnvoll, direkt bei der örtlichen Diakonie nachzufragen, um konkrete Informationen zu den Leistungen und den Kosten für den Hausnotruf zu erhalten.
Arbeiterwohlfahrt (AWO Hausnotruf):
Auch die Arbeiterwohlfahrt bietet Hausnotrufdienste an, die regional organisiert sind. Die angebotenen Leistungen sowie die Kosten für den Hausnotruf können daher variieren. Eine Kontaktaufnahme mit dem zuständigen AWO-Kreisverband vor Ort hilft Ihnen dabei, ein passendes Angebot zu finden.
AOK (AOK Hausnotruf):
Einige regionale AOKs kooperieren mit Partnerunternehmen und vermitteln Hausnotrufsysteme. Die Verfügbarkeit sowie die konkreten Kosten für den Hausnotruf hängen von der jeweiligen Region und den Kooperationspartnern ab. Es empfiehlt sich, direkt bei Ihrer AOK Krankenkasse nachzufragen, welche Möglichkeiten bestehen.
Deutsche Telekom (Telekom Hausnotruf):
Die Telekom bietet im Rahmen ihrer SmartHome-Lösungen auch Notrufsysteme an. Diese richten sich vor allem an technisch affine Nutzer und lassen sich oft in bestehende Smart-Home-Systeme integrieren. Die Kosten für den Hausnotruf variieren je nach gewähltem Paket und Funktionsumfang.
Libify Technologies GmbH:
Libify ist auf mobile Notruflösungen spezialisiert, die sowohl in der Wohnung als auch unterwegs genutzt werden können. Besonders für aktive Senioren kann das eine interessante Option sein. Die Kosten für den Hausnotruf richten sich nach dem gewählten Gerät sowie dem gebuchten Servicepaket.
Vitakt Hausnotruf GmbH:
Vitakt zählt zu den bekannten privaten Hausnotrufanbietern in Deutschland. Das Unternehmen bietet sowohl klassische Hausnotrufsysteme für zuhause als auch mobile Lösungen an. Die Leistungen sind modular aufgebaut, sodass sich die Kosten für den Hausnotruf je nach Bedarf individuell gestalten lassen.
Tunstall Healthcare (Tunstall Hausnotruf):
Tunstall ist ein international tätiger Anbieter im Bereich Telecare und unterstützt auch in Deutschland verschiedene Hausnotruflösungen. Die Systeme werden häufig über Partnerorganisationen angeboten. Die Kosten für den Hausnotruf hängen daher stark vom jeweiligen Anbieter und Servicepaket ab.
Sonotel gGmbH:
Sonotel ist ein gemeinnütziger Anbieter mit Fokus auf soziale Notrufsysteme. Die Angebote richten sich insbesondere an ältere oder pflegebedürftige Menschen. Die Kosten für den Hausnotruf sind abhängig vom Leistungsumfang und können regional unterschiedlich ausfallen.
Zembro:
Zembro bietet moderne, mobile Notruflösungen in Form eines tragbaren Notrufknopfs mit GPS-Funktion. Diese Systeme sind besonders für aktive Senioren geeignet. Die Kosten für den Hausnotruf variieren je nach Gerät und Abonnement-Modell.
HelpPhone:
HelpPhone ist ein Anbieter, der sich auf mobile Notrufsysteme spezialisiert hat. Die Geräte funktionieren unabhängig von einer Basisstation und sind daher flexibel einsetzbar. Die Kosten für den Hausnotruf richten sich nach Tarif, Nutzung und gewähltem Serviceumfang.
Volkssolidarität (Hausnotruf):
Die Volkssolidarität bietet ebenfalls Hausnotrufdienste an, insbesondere in Ostdeutschland. Die Leistungen ähneln denen anderer Wohlfahrtsverbände, können aber regional variieren. Auch hier gilt: Die Kosten für den Hausnotruf hängen stark vom jeweiligen Standort und den Zusatzleistungen ab.
Kostenlose Online-Pflegekurse noch heute unverbindlich buchen
Gemäß dem Sozialgesetzbuch § 78 Absatz 1 in Verbindung mit § 45 Absatz 1 SGB XI hat jeder Interessierte einen gesetzlichen Anspruch auf kostenfreie Pflegekurse. An diesen können Sie auch dann teilnehmen, wenn in Ihrem unmittelbaren Umfeld gar niemand pflegebedürftig ist. Für alle gesetzlich Versicherten aus Deutschland werden die Kosten der Teilnahme an den Pflegekursen von den Pflegekassen übernommen.
Barrierefreier Dusch- und Badumbau: Kostenlose Beratung
Die meisten Unfälle passieren zu Hause, besonders gefährlich ist das Badezimmer – gerade bei eingeschränkter Mobilität. Lassen Sie sich noch heute unverbindlich beraten und fordern Sie ein Angebot an. Bei Pflegegrad (1 bis 5) können über 4.000 Euro Förderung beantragt werden!
Checkliste: Wichtige Kriterien beim Kauf eines Hausnotrufsystems
Damit Sie sich für ein passendes Hausnotrufsystem entscheiden, sollten Sie vorab einige zentrale Punkte prüfen. Die folgende Checkliste hilft Ihnen dabei, den Überblick zu behalten und die richtige Wahl zu treffen:
Angebote vergleichen
Es lohnt sich, mehrere Anbieter miteinander zu vergleichen. So erhalten Sie ein besseres Gefühl für Preise und Leistungen. Achten Sie dabei darauf, dass günstige Tarife nicht immer den gleichen Service bieten wie höherpreisige Angebote. Ein Vergleichsportal kann Ihnen die Auswahl deutlich erleichtern und Transparenz schaffen.
Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit
Ein Hausnotruf ist nur dann sinnvoll, wenn die Notrufzentrale jederzeit erreichbar ist. Stellen Sie sicher, dass der Anbieter eine 24-Stunden-Erreichbarkeit garantiert – auch an Wochenenden und Feiertagen.
Vertragsbedingungen prüfen
Flexibilität ist entscheidend: Der Vertrag sollte sich jederzeit anpassen lassen, ohne lange Kündigungsfristen oder starre Mindestlaufzeiten. Wichtig ist außerdem, dass der Vertrag im Todesfall unkompliziert und ohne zusätzliche Kosten beendet werden kann.
Kosten im Blick behalten
Informieren Sie sich genau über alle anfallenden Kosten – von der Einrichtung über die monatlichen Gebühren bis hin zu Wartung oder Serviceeinsätzen. Klären Sie auch, ob bei Fehlalarmen Kosten entstehen. Falls ein Pflegegrad vorliegt, kann die Pflegeversicherung einen Zuschuss gewähren. Achten Sie darauf, dass der Anbieter dafür zugelassen ist.
Zusatzleistungen berücksichtigen
Viele Anbieter bieten optionale Zusatzfunktionen an, etwa eine tägliche „Alles-in-Ordnung“-Meldung oder die Hinterlegung eines Wohnungsschlüssels. Lassen Sie sich diese Leistungen bei der Beratung genau erklären und prüfen Sie, ob sie für Ihre Situation sinnvoll sind.
Technische Voraussetzungen klären
Das Hausnotrufgerät sollte zuverlässig funktionieren – auch bei Stromausfall. Prüfen Sie, ob eine Notstromversorgung vorhanden ist. Der Notrufknopf sollte zudem wasserdicht sein, damit er auch im Bad getragen werden kann. Wichtig ist außerdem ein schneller Austausch bei technischen Defekten sowie eine verständliche Einweisung in die Bedienung.
Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 – was pflegende Angehörige 2026 unbedingt wissen sollten
Die Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 gehören zu den wichtigsten Themen, wenn ein Angehöriger erste Einschränkungen im Alltag zeigt, aber weiterhin selbstständig zu Hause leben möchte. Gerade in dieser frühen Phase stellen sich viele Fragen: Ist ein Hausnotruf überhaupt notwendig? Wer übernimmt die Kosten? Und worauf sollten Sie achten, damit keine unnötigen Ausgaben entstehen?
Im Jahr 2026 hat sich die Situation für pflegende Angehörige spürbar verbessert. Die Zuschüsse wurden angepasst, die Angebote sind vielfältiger geworden und gleichzeitig gibt es mehr Transparenz bei den Leistungen. Dennoch gilt: Nur wer sich gut informiert, kann die Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 wirklich optimal nutzen.
Warum ein Hausnotruf bei Pflegegrad 1 sinnvoll ist
Pflegegrad 1 wird vergeben, wenn eine geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit vorliegt. Das bedeutet: Ihr Angehöriger kommt im Alltag größtenteils alleine zurecht, benötigt aber in bestimmten Situationen Unterstützung oder ist einem erhöhten Risiko ausgesetzt.
Genau hier liegt die Herausforderung.
Viele pflegende Angehörige befinden sich in einer typischen Situation:
Ihr Familienmitglied möchte unbedingt in der eigenen Wohnung bleiben, Sie selbst möchten das unterstützen – gleichzeitig wächst die Sorge vor Notfällen. Ein Sturz, ein Schwächeanfall oder plötzliche Orientierungslosigkeit können jederzeit auftreten. Ein Hausnotrufsystem schafft hier eine einfache, aber äußerst effektive Lösung. Mit nur einem Knopfdruck kann Hilfe angefordert werden – rund um die Uhr.
Bei den Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 ist wichtig zu verstehen: Es geht nicht nur um eine technische Lösung, sondern um ein Sicherheitsnetz im Alltag. Dieses Sicherheitsgefühl ist für viele Angehörige genauso wertvoll wie für die Betroffenen selbst. Zudem trägt ein Hausnotruf dazu bei, dass ein Umzug in ein Pflegeheim oft hinausgezögert oder sogar ganz vermieden werden kann. Und genau deshalb wird diese Leistung von der Pflegekasse unterstützt.
Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 im Jahr 2026 – das zahlen Sie wirklich
Die Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Dabei ist entscheidend, ob Sie sich für ein Basissystem oder ein erweitertes Angebot entscheiden.
Ein klassischer Hausnotruf besteht aus einer Basisstation und einem Notrufknopf, der als Armband oder Kette getragen wird. Diese Grundversorgung ist in der Regel ausreichend, wenn Ihr Angehöriger hauptsächlich zu Hause ist.
Die monatlichen Kosten für ein solches System liegen meist im Bereich von etwa 25 bis 30 Euro. Hinzu kommen teilweise einmalige Anschlusskosten, die jedoch nicht bei allen Anbietern anfallen.
Der entscheidende Punkt im Jahr 2026 ist jedoch der Zuschuss der Pflegekasse.
Für Personen mit Pflegegrad 1 beträgt dieser aktuell rund 27 Euro monatlich. Zusätzlich wird häufig eine kleine Pauschale für die Installation übernommen. Das bedeutet konkret: In vielen Fällen sind die Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 vollständig abgedeckt.
Wenn Sie also einen Tarif wählen, der sich im Rahmen dieses Zuschusses bewegt, zahlen Sie keinen Eigenanteil. Genau das macht den Hausnotruf zu einer der wenigen Leistungen im Pflegebereich, die oft komplett kostenneutral genutzt werden können.
Dennoch sollten Sie genau hinschauen. Denn nicht jedes Angebot passt automatisch in diesen Kostenrahmen – und genau hier entstehen häufig Missverständnisse.
Wann die Pflegekasse die Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 übernimmt
Die Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 werden nur dann übernommen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Diese sind klar geregelt, werden aber in der Praxis manchmal unterschiedlich bewertet. Grundsätzlich gilt: Die Pflegekasse prüft, ob der Hausnotruf im individuellen Fall notwendig ist. Dabei geht es vor allem um die Sicherheit im Alltag. Typische Voraussetzungen sind:
- Ihr Angehöriger hat mindestens Pflegegrad 1
- Die Person lebt allein oder ist über längere Zeit unbeaufsichtigt
- Es besteht ein erhöhtes Risiko, beispielsweise durch Sturzgefahr
- Ein Hausnotruf kann im Notfall schnelle Hilfe sicherstellen
Sie benötigen in der Regel keine ärztliche Verordnung. Der Hausnotruf zählt zu den Pflegehilfsmitteln und wird daher direkt über die Pflegekasse geregelt. Der Antrag selbst ist meist unkompliziert. Häufig übernehmen Anbieter sogar die komplette Abwicklung für Sie. Dennoch sollten Sie darauf achten, dass die Genehmigung vor der Installation erfolgt. Nur dann ist sichergestellt, dass die Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 auch wirklich übernommen werden. Die Bewilligung erfolgt immer individuell. Es lohnt sich also, die Situation Ihres Angehörigen klar zu schildern, um die Notwendigkeit zu verdeutlichen.
Welche zusätzlichen Kosten bei Pflegegrad 1 entstehen können
Auch wenn die Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 oft vollständig übernommen werden, gibt es Situationen, in denen ein Eigenanteil entsteht. Das betrifft vor allem Zusatzleistungen, die über den Basistarif hinausgehen. Viele Anbieter haben ihr Angebot in den letzten Jahren erweitert und bieten verschiedene Komfortfunktionen an. Diese können sinnvoll sein – sind aber nicht immer notwendig. Typische Zusatzleistungen sind zum Beispiel:
- ein Hintergrunddienst, der im Notfall persönlich vorbeikommt
- die Hinterlegung eines Wohnungsschlüssels
- mobile Notrufgeräte für unterwegs
- automatische Sturzerkennung
- regelmäßige Sicherheitsanrufe
Diese Zusatzpakete kosten meist deutlich mehr als die Grundversorgung. Die monatlichen Gebühren können schnell auf 40 bis 60 Euro steigen. Da die Pflegekasse weiterhin nur den festen Zuschuss zahlt, müssen Sie die Differenz selbst übernehmen. Genau hier entstehen die meisten Eigenkosten bei den Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1.
Ein weiterer Punkt, den Sie beachten sollten: Mobile Hausnotrufsysteme, etwa als Uhr oder GPS-Gerät, werden nicht immer vollständig bezuschusst. Sie sind vor allem dann sinnvoll, wenn Ihr Angehöriger noch aktiv unterwegs ist. Für rein häusliche Situationen sind sie oft nicht erforderlich. Die wichtigste Frage lautet daher immer: Welche Funktionen werden wirklich gebraucht – und welche sind eher Komfort?
Hausnotruf-Kosten: typische Fehler vermeiden
Die Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 sind nur ein Teil der Entscheidung. Mindestens genauso wichtig ist, dass Sie ein System wählen, das zur Lebenssituation Ihres Angehörigen passt. Viele pflegende Angehörige treffen ihre Entscheidung unter Zeitdruck. Oft steht ein konkreter Anlass im Raum, etwa ein Sturz oder eine plötzliche Verschlechterung des Gesundheitszustands. Genau dann passieren jedoch häufig Fehler. Ein häufiger Irrtum ist, sich ausschließlich am Preis zu orientieren. Natürlich ist es sinnvoll, die Kosten im Blick zu behalten. Doch ein Hausnotruf erfüllt eine sicherheitsrelevante Aufgabe. Eine zuverlässige Notrufzentrale, schnelle Reaktionszeiten und eine einfache Bedienung sind entscheidend.
Ebenso wichtig ist es, die Vertragsbedingungen genau zu prüfen. Lange Laufzeiten oder versteckte Zusatzkosten können dazu führen, dass die Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 höher ausfallen als erwartet. Ein weiterer Punkt, der oft übersehen wird, ist die tatsächliche Nutzung. Ein System nützt wenig, wenn es im Alltag nicht getragen wird. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Angehöriger den Notrufknopf als angenehm empfindet und ihn wirklich regelmäßig nutzt.
Auch die Reichweite innerhalb der Wohnung spielt eine Rolle. Gerade in größeren Wohnungen oder Häusern sollte das System zuverlässig funktionieren – unabhängig davon, wo sich die Person gerade aufhält.
Wenn Sie diese Aspekte berücksichtigen, können Sie nicht nur die Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 optimal nutzen, sondern auch sicherstellen, dass der Hausnotruf im Ernstfall wirklich hilft.
Fazit: Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 im Jahr 2026 – eine sinnvolle und oft kostenfreie Unterstützung
Die Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 sind im Jahr 2026 für viele pflegende Angehörige deutlich transparenter und oft auch günstiger geworden. Durch den monatlichen Zuschuss der Pflegekasse können Basissysteme häufig komplett kostenfrei genutzt werden. Das macht den Hausnotruf zu einer der wichtigsten Unterstützungsleistungen in der häuslichen Pflege – gerade in der frühen Phase, in der noch viel Selbstständigkeit vorhanden ist. Gleichzeitig sollten Sie sich bewusst machen, dass nicht jedes Angebot automatisch vollständig übernommen wird. Zusatzleistungen, Komfortfunktionen oder mobile Systeme können zu Eigenkosten führen. Daher ist es entscheidend, die Angebote sorgfältig zu vergleichen und die tatsächlichen Bedürfnisse Ihres Angehörigen in den Mittelpunkt zu stellen.
Wenn Sie die Voraussetzungen prüfen, den Antrag rechtzeitig stellen und sich für ein passendes System entscheiden, können Sie die Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1 optimal nutzen. Am Ende geht es nicht nur um Geld, sondern vor allem um Sicherheit, Vertrauen und Lebensqualität. Ein Hausnotruf kann genau das bieten – für Ihren Angehörigen und für Sie als pflegende Person.
Häufig gestellte Fragen
Entdecken Sie die FAQ und Antworten zu den Hausnotruf-Kosten bei Pflegegrad 1.