Kosten für Hausnotruf – oder Kostenübernahme

Kostenloser Hausnotruf bei Pflegegrad von 1 oder höher.

Kosten für Hausnotruf – oder Kostenübernahme

Was kostet ein Hausnotruf?

Die Kosten für ein Hausnotrufsystem bestehen in der Regel aus zwei Bestandteilen: einer monatlichen Grundgebühr sowie einer einmaligen Pauschale für die Einrichtung. Die meisten Hausnotrufsysteme sind bereits ab 30 Euro pro Monat erhältlich, während je nach Anbieter noch eine Einrichtungsgebühr anfallen kann.

Wenn bei Ihnen ein Pflegegrad (1 bis 5) vorliegt, übernimmt die Pflegekasse die monatlichen Kosten in vielen Fällen vollständig. Ein großer Vorteil: Sie können den Notruf jederzeit und unbegrenzt nutzen – ohne zusätzliche Gebühren, egal wie oft Sie Hilfe anfordern.


Wer hat Anspruch auf eine Hausnotruf-Kostenübernahme?

Anspruch auf eine Kostenübernahme für den Hausnotruf haben Personen mit einem anerkannten Pflegegrad (mindestens Pflegegrad 1), die allein leben oder einen Großteil des Tages ohne Hilfe sind. Zusätzlich muss ein erhöhtes Risiko für Notfälle bestehen, etwa durch Sturzgefahr oder andere gesundheitliche Einschränkungen. Zum Haunotruf-Vergleich wechseln.

Die Hausnotruf-Kostenübernahme durch die Pflegekasse setzt genau hier an: Sie soll sicherstellen, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange selbstständig in ihrer gewohnten Umgebung leben können und Hilfe immer nur ein Knopfdruck entfernt ist.

Kostenübernahme von Hausnotrufen durch die Pflegekasse

Hausnotrufsysteme gehören zu den anerkannten Pflegehilfsmitteln und können daher von der Pflegekasse finanziell unterstützt werden. Schon ab Pflegegrad 1 ist ein monatlicher Zuschuss von bis zu 30,35 Euro möglich. In vielen Fällen ist der Hausnotruf damit für Sie kostenfrei und sorgt ohne zusätzliche finanzielle Belastung für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden.

Die Kostenübernahme für einen Hausnotruf basiert auf dem deutschen Sozialrecht, genauer gesagt auf dem Sozialgesetzbuch Elftes Buch (SGB XI). Der Hintergrund: Die gesetzliche Pflegeversicherung hat den Auftrag, pflegebedürftige Menschen dabei zu unterstützen, möglichst lange sicher und selbstständig zu Hause leben zu können. Genau hier setzt der Hausnotruf an – er erhöht die Sicherheit im Alltag und ermöglicht schnelle Hilfe im Notfall. Sichern Sie sich noch heute Pflegehilfe in Deutschland.

Hausnotrufsysteme sind deshalb als sogenannte Pflegehilfsmittel anerkannt. Die rechtliche Grundlage dafür findet sich insbesondere in § 40 SGB XI Absatz 3. Dort ist geregelt, dass Pflegekassen Kosten für Hilfsmittel übernehmen, wenn:

  • die häusliche Pflege erleichtern, 
  • Beschwerden lindern oder 
  • eine selbstständigere Lebensführung ermöglichen. 


Ein Hausnotruf erfüllt gleich mehrere dieser Kriterien, da er im Ernstfall schnelle Unterstützung sicherstellt und Angehörige nachhaltig entlastet. Deshalb gilt: Liegt mindestens Pflegegrad 1 vor und wird der Hausnotruf als notwendig angesehen, übernimmt die Pflegekasse in der Regel die monatlichen Kosten bis zum festgelegten Höchstbetrag (aktuell 30,35 €).

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Was ist ein Hausnotruf?

Ein Hausnotrufsystem besteht aus einer Basisstation und einem Notrufknopf, der als Armband oder Kette getragen wird. Im Notfall genügt ein Knopfdruck, um eine Verbindung zu einer Notrufzentrale herzustellen. Dort sitzen geschulte Mitarbeiter, die sofort reagieren und je nach Situation Angehörige, einen Pflegedienst oder den Rettungsdienst informieren. Besonders sinnvoll ist ein Hausnotruf, wenn:

  • die pflegebedürftige Person im Haushalt allein lebt 
  • erhöhte Sturzgefahr oder chronische Erkrankungen vorliegen
  • die körperliche Mobilität nachhaltig eingeschränkt ist
  • Sie als Angehöriger nicht jederzeit erreichbar sind


Preise im Überblick: Was kosten DRK, Malteser & Co.?

Es gibt zahlreiche Anbieter für Hausnotrufsysteme in Deutschland, die unterschiedliche Leistungen und Preise anbieten. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht zu den wichtigsten Anbietern und ihren Kostenstrukturen.

pflegetipp (bester Anbieter)

Kosten für den Hausnotruf sind:

✅ bei Pflegegrad: kostenlos
✅ Regionale Unterschiede: nein
✅ monatliche Kosten: ab 30 Euro
✅ Anschlusskosten: N/N
⚠️ Zusatzleistungen: Nein
✅ Kostenlose Beratung: Top
✅ Modernes System: Ja

DRK

Kosten für den Hausnotruf sind:

✅ bei Pflegegrad: kostenlos
⚠️ Regionale Unterschiede: ja
✅ monatliche Kosten: 25 Euro
⚠️ Anschlusskosten: unterschiedlich
✅ Zusatzleistungen: Mit Aufpreis
✅ Kostenlose Beratung: Top
⚠️ Modernes System: Nein

Malteser

Kosten für den Hausnotruf sind:

✅ bei Pflegegrad: kostenlos
⚠️ Regionale Unterschiede: ja
✅ monatliche Kosten: ab 25 Euro
✅ Anschlusskosten: 10 bis 60 Euro
✅ Zusatzleistungen: Mit Aufpreis
⚠️ Kostenlose Beratung: Ok
⚠️ Modernes System: Nein

Johanniter

Kosten für den Hausnotruf sind:

✅ bei Pflegegrad: kostenlos
⚠️ Regionale Unterschiede: ja
✅ monatliche Kosten: ab 23 Euro
⚠️ Anschlusskosten: unterschiedlich
✅ Zusatzleistungen: Pakete
✅ Kostenlose Beratung: Top
⚠️ Modernes System: Nein

Caritas

Kosten für den Hausnotruf sind:

✅ bei Pflegegrad: kostenlos
✅ Regionale Unterschiede: nein
✅ monatliche Kosten: ca. 48 Euro
⚠️ Anschlusskosten: unterschiedlich
⚠️ Zusatzleistungen: Wenige
✅ Kostenlose Beratung: Top
⚠️ Modernes System: Nein

ASB

Kosten für den Hausnotruf sind:

✅ bei Pflegegrad: kostenlos
⚠️ Regionale Unterschiede: ja
✅ monatliche Kosten: ab 25 Euro
⚠️ Anschlusskosten: unterschiedlich
⚠️ Zusatzleistungen: Wenige
✅ Kostenlose Beratung: Top
✅ Modernes System: Ja

Hausnotruf-Testsieger im Hausnotruf-Vergleich

Hausnotruf-Testsieger pflegetipp

Der Hausnotruf-Testsieger aus dem Hausnotruf-Vergleich ist pflegetipp von der Best Care GmbH aus Düsseldorf. Kunden profitieren dabei besonders von der Erfahrung, Qualität und kompetenten Kundenbetreuung zum Hausnotruf.

Weitere Hausnotruf-Anbieter im Überblick 

Neben den bekannten großen Anbietern gibt es eine Reihe weiterer Organisationen und Unternehmen, die Hausnotrufsysteme anbieten. Dabei unterscheiden sich Leistungen und Kosten für den Hausnotruf je nach Region, Ausstattung und Serviceumfang teilweise deutlich. Ein genauer Hausnotruf-Vergleich lohnt sich daher immer. 

Diakonie Deutschland:
Die Diakonie stellt Hausnotruflösungen bereit, die häufig individuell auf die persönliche Lebenssituation abgestimmt werden. Je nach Region und gewünschtem Leistungsumfang können sich die Angebote unterscheiden. Daher ist es sinnvoll, direkt bei der örtlichen Diakonie nachzufragen, um konkrete Informationen zu den Leistungen und den Kosten für den Hausnotruf zu erhalten. 


Arbeiterwohlfahrt (AWO Hausnotruf):
Auch die Arbeiterwohlfahrt bietet Hausnotrufdienste an, die regional organisiert sind. Die angebotenen Leistungen sowie die Kosten für den Hausnotruf können daher variieren. Eine Kontaktaufnahme mit dem zuständigen AWO-Kreisverband vor Ort hilft Ihnen dabei, ein passendes Angebot zu finden. 


AOK (AOK Hausnotruf):
Einige regionale AOKs kooperieren mit Partnerunternehmen und vermitteln Hausnotrufsysteme. Die Verfügbarkeit sowie die konkreten Kosten für den Hausnotruf hängen von der jeweiligen Region und den Kooperationspartnern ab. Es empfiehlt sich, direkt bei Ihrer AOK Krankenkasse nachzufragen, welche Möglichkeiten bestehen. 


Deutsche Telekom (Telekom Hausnotruf):
Die Telekom bietet im Rahmen ihrer SmartHome-Lösungen auch Notrufsysteme an. Diese richten sich vor allem an technisch affine Nutzer und lassen sich oft in bestehende Smart-Home-Systeme integrieren. Die Kosten für den Hausnotruf variieren je nach gewähltem Paket und Funktionsumfang. 


Libify Technologies GmbH:
Libify ist auf mobile Notruflösungen spezialisiert, die sowohl in der Wohnung als auch unterwegs genutzt werden können. Besonders für aktive Senioren kann das eine interessante Option sein. Die Kosten für den Hausnotruf richten sich nach dem gewählten Gerät sowie dem gebuchten Servicepaket.

Vitakt Hausnotruf GmbH:
Vitakt zählt zu den bekannten privaten Hausnotrufanbietern in Deutschland. Das Unternehmen bietet sowohl klassische Hausnotrufsysteme für zuhause als auch mobile Lösungen an. Die Leistungen sind modular aufgebaut, sodass sich die Kosten für den Hausnotruf je nach Bedarf individuell gestalten lassen.


Tunstall Healthcare (Tunstall Hausnotruf):
Tunstall ist ein international tätiger Anbieter im Bereich Telecare und unterstützt auch in Deutschland verschiedene Hausnotruflösungen. Die Systeme werden häufig über Partnerorganisationen angeboten. Die Kosten für den Hausnotruf hängen daher stark vom jeweiligen Anbieter und Servicepaket ab.


Sonotel gGmbH:
Sonotel ist ein gemeinnütziger Anbieter mit Fokus auf soziale Notrufsysteme. Die Angebote richten sich insbesondere an ältere oder pflegebedürftige Menschen. Die Kosten für den Hausnotruf sind abhängig vom Leistungsumfang und können regional unterschiedlich ausfallen.


Zembro:
Zembro bietet moderne, mobile Notruflösungen in Form eines tragbaren Notrufknopfs mit GPS-Funktion. Diese Systeme sind besonders für aktive Senioren geeignet. Die Kosten für den Hausnotruf variieren je nach Gerät und Abonnement-Modell.


HelpPhone:
HelpPhone ist ein Anbieter, der sich auf mobile Notrufsysteme spezialisiert hat. Die Geräte funktionieren unabhängig von einer Basisstation und sind daher flexibel einsetzbar. Die Kosten für den Hausnotruf richten sich nach Tarif, Nutzung und gewähltem Serviceumfang.


Volkssolidarität (Hausnotruf):
Die Volkssolidarität bietet ebenfalls Hausnotrufdienste an, insbesondere in Ostdeutschland. Die Leistungen ähneln denen anderer Wohlfahrtsverbände, können aber regional variieren. Auch hier gilt: Die Kosten für den Hausnotruf hängen stark vom jeweiligen Standort und den Zusatzleistungen ab. 

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Gemäß dem Sozialgesetzbuch § 78 Absatz 1 in Verbindung mit § 45 Absatz 1 SGB XI hat jeder Interessierte einen gesetzlichen Anspruch auf kostenfreie Pflegekurse. An diesen können Sie auch dann teilnehmen, wenn in Ihrem unmittelbaren Umfeld gar niemand pflegebedürftig ist. Für alle gesetzlich Versicherten aus Deutschland werden die Kosten der Teilnahme an den Pflegekursen von den Pflegekassen übernommen.

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Wofür fallen Hausnotruf-Kosten an?

Bevor Sie sich mit der Kostenübernahme für den Hausnotruf befassen, sollten Sie wissen, welche Kosten grundsätzlich entstehen können. Denn nicht jeder Hausnotruf ist gleich – und auch die Preise variieren je nach Anbieter und Leistungsumfang.
Grundsätzlich setzen sich die Kosten aus zwei Hauptbestandteilen zusammen:

  • Bereitstellungskosten (einmalig oder monatlich) 
  • Laufende monatliche Gebühren


Die monatlichen Kosten liegen in der Regel zwischen 20 und 40 Euro für die Basisleistung. Diese umfasst:

  •  Notrufgerät für die Wohnung 
  •  Notrufknopf (Armband oder Kette) 
  •  24-Stunden-Erreichbarkeit einer Notrufzentrale 


Zusätzliche Leistungen wie Schlüsselhinterlegung, mobile Notrufgeräte oder Sturzerkennung können extra kosten.
An dieser Stelle wird deutlich: Ohne Unterstützung kann sich ein Hausnotruf auf Dauer summieren. Genau deshalb ist die Hausnotruf-Kostenübernahme durch die Pflegekasse für viele Familien ein entscheidender Faktor.

Kosten für den Hausnotruf: Was Sie wissen sollten

Wenn ein geliebter Mensch älter wird oder plötzlich auf Unterstützung angewiesen ist, stehen Sie als pflegender Angehöriger vor vielen Entscheidungen. Eine davon betrifft die Sicherheit im Alltag – besonders dann, wenn die betroffene Person alleine lebt. Ein Hausnotrufsystem kann hier eine enorme Entlastung sein. Doch bevor Sie sich dafür entscheiden, sollten Sie sich intensiv mit einem wichtigen Thema beschäftigen: den Kosten für den Hausnotruf.


Wofür entstehen Hausnotruf-Kosten?

Ein Hausnotrufsystem ist darauf ausgelegt, im Notfall schnell Hilfe zu organisieren. In der Regel besteht es aus einer Basisstation sowie einem Notrufknopf, der als Armband oder Kette getragen wird. Wird der Knopf gedrückt, wird eine Verbindung zu einer Notrufzentrale hergestellt, die dann entsprechende Maßnahmen einleitet.

Die Kosten für den Hausnotruf setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen. Es ist wichtig zu verstehen, dass Sie nicht nur für das Gerät selbst zahlen, sondern vor allem für die Dienstleistung im Hintergrund – also die Erreichbarkeit, Organisation und Koordination im Notfall.

Typische Kostenbestandteile sind:

  • Bereitstellung des Geräts (oft zur Miete, selten zum Kauf) 
  • Monatliche Grundgebühr für die Notrufzentrale 
  • Serviceleistungen wie Installation oder Wartung 
  • Zusatzfunktionen, die individuell hinzugebucht werden können 


Gerade als pflegender Angehöriger sollten Sie darauf achten, dass die Leistungen transparent dargestellt sind. Denn die tatsächlichen Kosten für den Hausnotruf hängen stark davon ab, welche Funktionen Sie wirklich benötigen. 


Wie hoch sind die monatlichen Kosten für den Hausnotruf?

Die monatlichen Gebühren sind der zentrale Bestandteil der Kosten für den Hausnotruf. Für ein Basissystem können Sie in Deutschland im Durchschnitt mit etwa 20 bis 30 Euro pro Monat rechnen. Dieser Preis beinhaltet in der Regel:

  • Die Nutzung der Basisstation 
  • Die Verbindung zur Notrufzentrale rund um die Uhr 
  • Eine einfache Notfallbearbeitung 


Doch in der Praxis bleiben viele Nutzer nicht beim Basispaket. Je nach Lebenssituation Ihrer Angehörigen kann es sinnvoll sein, zusätzliche Leistungen in Anspruch zu nehmen. Dadurch steigen die Kosten für den Hausnotruf an.

Typische Erweiterungen sind zum Beispiel:

  • Schlüsselhinterlegung: Damit Helfer im Notfall Zugang zur Wohnung haben 
  • Hinterlegung von Kontaktpersonen: Angehörige oder Nachbarn werden informiert 
  • Sturzsensoren: Automatische Auslösung bei einem Sturz 
  • Mobile Hausnotrufsysteme: Für Sicherheit auch außerhalb der Wohnung 


Mit solchen Zusatzoptionen können sich die monatlichen Kosten für den Hausnotruf schnell auf 40 bis 60 Euro oder mehr erhöhen. Deshalb ist es wichtig, genau abzuwägen, welche Leistungen tatsächlich notwendig sind.


Einmalige Kosten und versteckte Gebühren

Worauf sollten Sie achten?

Neben den laufenden Gebühren gibt es oft auch einmalige Kosten, die Sie nicht außer Acht lassen sollten. Diese können je nach Anbieter unterschiedlich ausfallen und beeinflussen die gesamten Kosten für den Hausnotruf erheblich.

Zu den einmaligen Kosten zählen:

  •  Anschlussgebühren 
  •  Installationskosten 
  •  Einweisung in das System 


Diese liegen meist zwischen 10 und 250 Euro. Manche Anbieter verzichten darauf im Rahmen von Aktionen – hier lohnt sich ein genauer Vergleich. Ein besonders wichtiger Punkt sind mögliche versteckte Kosten für den Hausnotruf. Diese entstehen häufig durch:

  • Einsätze des Bereitschaftsdienstes (z. B. wenn kein Angehöriger erreichbar ist) 
  • Zusatzleistungen, die nicht im Grundpreis enthalten sind 
  • Gebühren für Fehlalarme 


Gerade bei pflegebedürftigen Menschen kann es vorkommen, dass der Notruf versehentlich ausgelöst wird. Klären Sie daher im Vorfeld, ob und wann dafür zusätzliche Kosten für den Hausnotruf entstehen.


Übernimmt die Pflegekasse alle Kosten für den Hausnotruf?

Eine der wichtigsten Fragen für viele Angehörige lautet: Gibt es finanzielle Unterstützung? Die gute Nachricht ist: In vielen Fällen werden die Kosten für den Hausnotruf zumindest teilweise von der Pflegekasse übernommen. Gesetzliche Voraussetzung dafür ist:

  • Ein anerkannter Pflegegrad (mindestens Pflegegrad 1) 
  • Die Person lebt allein oder ist über weite Teile des Tages allein 
  • Es besteht ein erhöhtes Risiko für Notfälle 


Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, übernimmt die Pflegekasse in der Regel einen monatlichen Zuschuss von etwa 30 Euro. Dieser Betrag deckt häufig die Basisversorgung vollständig ab, sodass für Sie keine oder nur geringe Kosten für den Hausnotruf entstehen.

Zusatzleistungen wie eine erweitere Benachrichtigungsfunktion, GPW-Ortung oder Sturzerkennung werden in der Regel nicht von der Pflegekasse übernommen. Das bedeutet, dass Sie für erweiterte Funktionen die Kosten für den Hausnotruf selbst tragen müssen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Antragstellung. Diese erfolgt meist unkompliziert, oft sogar direkt über den Anbieter. Dennoch sollten Sie darauf achten, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind, damit die Kosten für den Hausnotruf korrekt bezuschusst werden.


Lohnt sich ein Hausnotruf wirklich? 

Eine ehrliche Einschätzung der Kosten

Am Ende stellt sich für viele Angehörige die Frage, ob sich die Kosten für den Hausnotruf tatsächlich lohnen. Die Antwort darauf hängt stark von Ihrer individuellen Situation ab. Wenn Ihr Angehöriger allein lebt, gesundheitlich eingeschränkt ist oder ein erhöhtes Sturzrisiko hat, kann ein Hausnotrufsystem ein entscheidender Sicherheitsfaktor sein. In solchen Fällen stehen die Kosten für den Hausnotruf in einem sehr guten Verhältnis zum Nutzen. Neben der reinen Sicherheit gibt es einen weiteren wichtigen Punkt: Ihre eigene Entlastung. Als pflegender Angehöriger tragen Sie oft eine große Verantwortung. Ein Hausnotruf kann Ihnen helfen, diese Last ein Stück weit zu reduzieren – weil Sie wissen, dass im Notfall schnell Hilfe organisiert wird.

Natürlich sollten Sie die Kosten für den Hausnotruf sorgfältig prüfen und vergleichen. Doch es geht nicht nur um den Preis, sondern auch um Qualität, Zuverlässigkeit und Service. Ein günstiges Angebot bringt wenig, wenn im Ernstfall nicht schnell reagiert wird.

Wenn Sie sich unsicher sind, empfiehlt es sich, mehrere Anbieter zu vergleichen und gegebenenfalls eine Testphase zu nutzen. So können Sie besser einschätzen, ob die Kosten für den Hausnotruf gerechtfertigt sind und zu Ihren Bedürfnissen passen.


Fazit: Kosten für den Hausnotruf realistisch einschätzen

Die Kosten für den Hausnotruf sind ein zentrales Entscheidungskriterium – aber nicht das einzige. Viel wichtiger ist, dass das System zuverlässig funktioniert und Ihren Angehörigen echte Sicherheit bietet. Sie sollten sich die Zeit nehmen, Angebote genau zu prüfen, Leistungen zu vergleichen und sich gegebenenfalls beraten zu lassen. Achten Sie dabei besonders auf:

  • Transparente Preisgestaltung 
  • Klare Leistungsbeschreibungen 
  • Faire Bedingungen bei Zusatzkosten 


Mit dem richtigen Anbieter können die Kosten für den Hausnotruf gut kalkulierbar bleiben – vor allem, wenn die Pflegekasse einen Teil übernimmt. Letztlich ist ein Hausnotrufsystem mehr als nur ein technisches Hilfsmittel. Es ist ein wichtiger Baustein für ein selbstbestimmtes Leben im Alter und eine große Unterstützung für Sie als pflegenden Angehörigen.


Häufig gestellte Fragen

Entdecken Sie die FAQ und Antworten zum Thema Kosten für den Hausnotruf.