Ab wann gilt man als sehbehindert?

Ob jemand als sehbehindert gilt, wird anhand medizinischer Werte festgestellt. Maßgeblich ist vor allem die Sehschärfe.

Ab wann gilt man als sehbehindert?

Was ist eine Sehbehinderung?

Von einer Sehbehinderung spricht man, wenn das Sehvermögen dauerhaft eingeschränkt ist und sich trotz Brille oder Kontaktlinsen nicht vollständig verbessern lässt. Betroffene haben häufig Schwierigkeiten beim Lesen, Erkennen von Gesichtern oder bei der Orientierung im Alltag. Ursachen können unter anderem altersbedingte Makuladegeneration, Glaukom, diabetische Augenerkrankungen oder andere Augenkrankheiten sein. Je nach Ausprägung der Sehbehinderung können unterschiedliche Hilfsmittel bei Sehbehinderung notwendig sein, um Sicherheit und Selbstständigkeit im Alltag zu unterstützen.

Wichtige Information: Ab wann ist man sehbehindert? 

Als sehbehindert gilt eine Person in Deutschland, wenn die Sehschärfe auf dem besseren Auge – trotz Brille oder Kontaktlinsen – maximal 30 Prozent beträgt. Das bedeutet, dass Betroffene deutlich schlechter sehen als Menschen mit normalem Sehvermögen.


Die Einstufung erfolgt durch einen Augenarzt anhand medizinischer Untersuchungen. Dabei wird nicht nur geprüft, wie scharf jemand sieht, sondern auch, ob das Gesichtsfeld eingeschränkt ist. Selbst Menschen, die noch relativ gut geradeaus sehen können, können als sehbehindert gelten, wenn sie ihre Umgebung nur stark eingeschränkt wahrnehmen.


Viele Menschen bemerken erst im Alltag, wie stark eingeschränktes Sehen die Selbstständigkeit beeinflussen kann. Für pflegende Angehörige stellt sich daher häufig die Frage: Ab wann ist man sehbehindert? Wer als sehbehindert gilt, hat oft Anspruch auf bestimmte Hilfen, Unterstützungsangebote und Leistungen. Gleichzeitig verändert sich der Alltag für Betroffene und Angehörige deutlich. Unsicherheiten entstehen besonders dann, wenn das Sehvermögen langsam nachlässt oder eine Diagnose plötzlich gestellt wird.

Für Familien ist es wichtig zu verstehen, wann eine Person als sehbehindert eingestuft wird, welche gesetzlichen Grundlagen gelten und welche Unterstützungsmöglichkeiten vorhanden sind. Denn wer sehbehindert ist, benötigt häufig Anpassungen im Wohnumfeld, besondere Hilfsmittel oder Unterstützung bei alltäglichen Aufgaben. Viele Angehörige möchten helfen, wissen aber zunächst nicht, worauf sie achten müssen. Gerade im höheren Alter steigt das Risiko, sehbehindert zu werden. Erkrankungen wie Makuladegeneration, Grüner Star oder Diabetes können dazu führen, dass Betroffene zunehmend sehbehindert sind. Für Angehörige bedeutet das oft eine neue Verantwortung. Deshalb ist es hilfreich, frühzeitig zu wissen, welche Anzeichen auftreten können und welche Unterstützung sinnvoll ist.

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Wann gilt man offiziell als sehbehindert?

Ob jemand offiziell als sehbehindert gilt, wird anhand medizinischer Werte festgestellt. Maßgeblich ist vor allem die sogenannte Sehschärfe. Diese beschreibt, wie gut eine Person Details erkennen kann. Menschen gelten in Deutschland als sehbehindert, wenn die Sehschärfe auf dem besseren Auge trotz Sehhilfe höchstens 30 Prozent beträgt. Das bedeutet: Wer selbst mit Brille oder Kontaktlinsen deutlich schlechter sieht als eine Person mit normalem Sehvermögen, kann als sehbehindert eingestuft werden. Dabei gibt es unterschiedliche Schweregrade. Manche Menschen sind leicht sehbehindert, andere stark sehbehindert.

Von hochgradig sehbehindert spricht man, wenn die Sehschärfe maximal fünf Prozent beträgt. Blindheit liegt vor, wenn Betroffene nahezu nichts mehr erkennen können oder das Gesichtsfeld extrem eingeschränkt ist. Nicht jeder sehbehindert eingestufte Mensch ist also blind. Dennoch kann der Alltag massiv erschwert sein. Viele Angehörige unterschätzen zunächst, wie belastend es ist, sehbehindert zu sein. Betroffene können Gesichter oft nicht mehr erkennen, lesen schlechter oder haben Schwierigkeiten beim Gehen. Besonders Treppen, Bordsteine oder schlechte Lichtverhältnisse werden problematisch.

Neben der Sehschärfe spielt auch das Gesichtsfeld eine wichtige Rolle. Eine Person kann beispielsweise sehbehindert sein, obwohl sie in der Mitte noch relativ gut sieht. Wenn das Gesichtsfeld stark eingeschränkt ist, nehmen Betroffene ihre Umgebung nur noch wie durch einen Tunnel wahr. Folgende Werte sind besonders wichtig:

  • Sehbehindert: Sehschärfe maximal 30 Prozent
  • Hochgradig sehbehindert: Sehschärfe maximal 5 Prozent
  • Blind: Sehschärfe maximal 2 Prozent oder vergleichbare Einschränkung


Für die offizielle Einstufung als sehbehindert ist ein augenärztliches Gutachten erforderlich. Dieses wird häufig benötigt, wenn ein Schwerbehindertenausweis beantragt werden soll. Viele Menschen möchten zunächst nicht akzeptieren, dass sie sehbehindert sind. Angehörige erleben daher oft emotionale Belastungen. Scham, Unsicherheit oder Angst vor dem Verlust der Selbstständigkeit sind typische Reaktionen. Umso wichtiger ist ein verständnisvoller Umgang.


Welche Sehschärfe ist zum Erhalt von Leistungen relevant?

Wichtig vorab: Die Werte allein reichen nicht automatisch für den Bezug von Pflegeleistungen der Pflegeversicherung aus. Der Medizinische Dienst prüft immer den tatsächlichen Hilfebedarf im Alltag und stuft den Pflegegrad nach der Schwere der Beeinträchtigung ein. Wichtig ist außerdem zu wissen, dass Blindheit nicht automatisch zu einem bestimmten Pflegegrad führt. Auch vollständig blinde Menschen müssen eine Begutachtung durchlaufen. Dennoch sind die Chancen auf einen anerkannten Pflegegrad bei Sehbehinderung bei schweren Einschränkungen oft hoch. In Deutschland gelten ungefähr folgende medizinische Einstufungen der Sehschärfe für einen möglichen Pflegegrad.:

Sehbehinderung = weniger als 30 % Sehvermögen

Hochgradige Sehbehinderung = weniger als 5 %

Blindheit = weniger als 2 %

Welche Rolle spielt ein Hausnotruf bei einer Sehbehinderung?

Ein Hausnotruf kann bei Sehbehinderung zusätzliche Sicherheit bieten. Besonders ältere Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen haben ein erhöhtes Risiko für Stürze oder Orientierungsschwierigkeiten. Mit einem Hausnotruf kann im Notfall mit einem einfachen Knopfdruck schnell und unkompliziert Hilfe gerufen werden. Das entlastet auch pflegende Angehörige.

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Der Anbieter arbeitet mit den großen Konzernen BOSCH und beurer zusammen und bietet eine der besten Techniken zum Hausnotruf.

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Der Hausnotruf von Gardia kann eine wertvolle Unterstützung für Ihre Angehörigen sein: durch eine einfache Bedienung, eine zuverlässige Notrufzentrale von BOSCH und individuell anpassbare Lösungen für unterschiedliche Lebenssituationen. Dadurch entsteht ein Sicherheitsnetz für Pflegebedürftige wie auch Angehörige – Pflegehilfe sichern.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Pflege und Alltag unter einen Hut zu bringen, ist für viele Angehörige eine große Herausforderung. Mit einem Hausnotruf für Ihre Angehörige müssen Sie nicht mehr permanent erreichbar oder in unmittelbarer Nähe sein. Sie können Ihrer Arbeit nachgehen, Termine wahrnehmen oder sich auch bewusst im Alltag Auszeiten nehmen, ohne ständig in Alarmbereitschaft zu stehen. Dieses Stück Freiheit ist entscheidend, um langfristig leistungsfähig und gesund zu bleiben.

Mehr Entlastung und innerer Ruhepol im Alltag für Ihren Angehörigen

Ein Hausnotruf für Angehörige bedeutet weit mehr als nur zusätzliche Sicherheit. Er verändert spürbar die Qualität Ihrer Beziehung zu Ihren Liebsten. Statt regelmäßiger Kontrollanrufe, die oft von Sorge geprägt sind, können Sie Gespräche wieder bewusst genießen. Sie gewinnen wertvolle Zeit für echte Nähe, persönliche Gespräche und gemeinsame Momente – ohne ständig im Hinterkopf zu haben, ob etwas passiert sein könnte. Der Hausnotruf für Ihre Angehörige bietet Entalstung.

Mehr Lebensqualität für alle Beteiligten Familienmitglieder

Ein funktionierender Hausnotruf für Angehörige wirkt sich nicht nur auf die Sicherheit aus, sondern auch auf das allgemeine Wohlbefinden. Ihre Angehörigen fühlen sich sicherer und selbstständiger in ihrem Zuhause, was ihr Selbstvertrauen stärkt. Gleichzeitig profitieren auch Sie davon: Weniger Sorgen, mehr Gelassenheit und das gute Gefühl, eine zuverlässige Lösung gefunden zu haben. So entsteht eine neue Balance im Pflegealltag – mit mehr Lebensqualität auf beiden Seiten.

Spürbare Reduzierung emotionaler Belastung für Sie selbst

Die Sorge um einen alleinlebenden Angehörigen kann dauerhaft sehr belastend sein. Viele pflegende Personen kennen das Gefühl, ständig gedanklich „auf Abruf“ zu sein.
 Ein Hausnotruf für Angehörige nimmt Ihnen einen großen Teil dieser Unsicherheit ab. Sie wissen, dass im Ernstfall sofort reagiert wird – auch dann, wenn Sie selbst nicht erreichbar sind. Das sorgt für deutlich mehr innere Ruhe und Stabilität. Der Hausnotruf schenkt Ihnen damit Sicherheit.

Hilfe für Ihre Angehörigen im entscheidenden Moment

Ein großer Vorteil beim Hausnotruf für Angehörige ist die schnelle Reaktionsfähigkeit im Notfall. Innerhalb kürzester Zeit wird eine Verbindung hergestellt und die passende Hilfe organisiert – ganz gleich, ob es sich um einen Sturz, gesundheitliche Beschwerden oder eine akute Notsituation handelt. Diese unmittelbare Unterstützung kann entscheidend sein, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden und schnell für Sicherheit zu sorgen.

Ursachen und typische Anzeichen einer Sehbehinderung

Menschen können aus unterschiedlichen Gründen sehbehindert werden. Häufig entwickeln sich die Einschränkungen langsam über Jahre hinweg. In manchen Fällen tritt die Sehbehinderung plötzlich auf, etwa nach einem Schlaganfall oder einer schweren Erkrankung. Besonders ältere Menschen sind häufig sehbehindert. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Augenerkrankungen deutlich an. Deshalb sollten pflegende Angehörige aufmerksam auf Veränderungen achten. Zu den häufigsten Ursachen gehören:

  • Altersbedingte Makuladegeneration
  • Grüner Star (Glaukom)
  • Grauer Star
  • Diabetesbedingte Netzhautschäden
  • Netzhautablösungen
  • Schlaganfälle oder neurologische Erkrankungen
  • Verletzungen der Augen


Wer sehbehindert ist, bemerkt oft zunächst kleine Veränderungen. Viele Betroffene lesen schlechter, erkennen Straßenschilder nicht mehr oder stoßen häufiger gegen Gegenstände. Angehörige nehmen manchmal schneller wahr, dass jemand sehbehindert wird.


Typische Anzeichen können sein:

Menschen, die sehbehindert sind, kneifen häufig die Augen zusammen oder halten Gegenstände sehr nah ans Gesicht. Manche vermeiden das Lesen oder verzichten auf Aktivitäten außerhalb der Wohnung. Auch Unsicherheit beim Gehen oder häufiges Stolpern können Hinweise sein.

Viele Personen, die sehbehindert sind, ziehen sich zunehmend zurück. Sie fühlen sich unsicher oder haben Angst vor Stürzen. Das Risiko für Unfälle steigt deutlich an, wenn jemand sehbehindert ist.

Besonders schwierig wird es, wenn zusätzlich Demenz oder andere gesundheitliche Einschränkungen vorliegen. Dann erkennen Angehörige oft nicht sofort, dass die Person sehbehindert ist. Verhaltensänderungen werden manchmal fälschlicherweise anderen Erkrankungen zugeschrieben. Wer sehbehindert ist, leidet häufig auch psychisch unter der Situation. Der Verlust von Selbstständigkeit belastet viele Menschen stark. Depressionen, Ängste und soziale Isolation kommen häufiger vor. Für Angehörige ist Geduld besonders wichtig. Menschen, die sehbehindert sind, benötigen oft mehr Zeit im Alltag. Schnelle Bewegungen oder Veränderungen im Wohnumfeld können zusätzlich verunsichern. Auch die Beleuchtung spielt eine große Rolle. Wer sehbehindert ist, kommt mit schlechten Lichtverhältnissen meist deutlich schlechter zurecht. Helle, blendfreie Beleuchtung kann den Alltag erleichtern.

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Welche Unterstützung gibt es bei einer Sehbehinderung?

Wenn jemand sehbehindert ist, stehen verschiedene Unterstützungsangebote zur Verfügung. Viele Angehörige wissen zunächst nicht, welche Leistungen beantragt werden können. Dabei gibt es zahlreiche Hilfen, die den Alltag deutlich erleichtern. Wird eine Person offiziell als sehbehindert anerkannt, kann ein Schwerbehindertenausweis beantragt werden. Je nach Einschränkung wird ein bestimmter Grad der Behinderung festgestellt. Menschen, die sehbehindert sind, können dadurch finanzielle und praktische Unterstützung erhalten.

Zu den möglichen Leistungen gehören unter anderem steuerliche Vorteile, Hilfsmittel oder Mobilitätshilfen. Wer sehbehindert ist, hat oft Anspruch auf spezielle Lupen, Bildschirmlesegeräte oder sprechende Geräte. Auch Krankenkassen übernehmen in bestimmten Fällen Kosten für Hilfsmittel. Wichtig ist eine ärztliche Verordnung. Angehörige sollten darauf achten, dass Menschen, die sehbehindert sind, frühzeitig beraten werden. Viele Beratungsstellen unterstützen Familien kostenlos. Dort erfahren Angehörige, welche Hilfen sinnvoll sind und wie Anträge gestellt werden können. Gerade ältere Menschen fühlen sich mit bürokratischen Vorgängen häufig überfordert.

Wer sehbehindert ist, profitiert oft von speziellen Alltagshilfen. Dazu gehören kontrastreiche Markierungen, große Schrift oder technische Unterstützung. Moderne Hilfsmittel ermöglichen vielen Menschen trotz Sehbehinderung ein relativ selbstständiges Leben. Auch im Straßenverkehr gelten besondere Regelungen. Menschen, die sehbehindert sind, dürfen unter Umständen keinen Führerschein mehr nutzen. Das ist emotional oft sehr belastend, da Mobilität verloren geht. Angehörige sollten deshalb frühzeitig nach Alternativen suchen. Fahrdienste, Begleitangebote oder öffentliche Verkehrsmittel mit Unterstützung können helfen. Viele Menschen, die sehbehindert sind, benötigen außerdem Anpassungen in der Wohnung. Stolperfallen sollten entfernt werden. Gute Beleuchtung und klare Strukturen erleichtern die Orientierung.

Besonders hilfreich sind:

  • Kontrastreiche Markierungen an Treppen und Türen
  • Große Schrift auf Medikamenten oder Geräten
  • Blendfreie Lampen
  • Ordnungssysteme für den Alltag
  • Sprachgesteuerte Technik
  • Lesegeräte und Lupen


Wenn jemand sehbehindert ist, sollten Angehörige außerdem auf regelmäßige Augenarztbesuche achten. Manche Erkrankungen können behandelt oder zumindest verlangsamt werden. Frühes Handeln ist oft entscheidend. Viele Menschen, die sehbehindert sind, profitieren zusätzlich von Mobilitätstrainings oder speziellen Schulungen. Dort lernen Betroffene, sich sicherer im Alltag zu bewegen.

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Herausforderungen im Alltag für pflegende Angehörige

Wenn ein Familienmitglied sehbehindert ist, verändert sich häufig der gesamte Alltag. Angehörige übernehmen oft zusätzliche Aufgaben, etwa beim Einkaufen, Lesen oder Organisieren von Terminen.  Viele Menschen, die sehbehindert sind, möchten ihre Selbstständigkeit möglichst lange behalten. Gleichzeitig benötigen sie Unterstützung bei Tätigkeiten, die früher selbstverständlich waren. Angehörige stehen deshalb häufig vor der Herausforderung, Hilfe anzubieten, ohne bevormundend zu wirken.

Wer sehbehindert ist, benötigt oft Orientierung im Alltag. Schon kleine Veränderungen in der Wohnung können zu Unsicherheit führen. Möbel sollten deshalb möglichst nicht ständig umgestellt werden. Auch die Kommunikation verändert sich häufig. Angehörige sollten klar beschreiben, wo sich Gegenstände befinden oder welche Situationen gerade auftreten. Menschen, die sehbehindert sind, können Körpersprache oder Gestik oft nicht erkennen. Besonders wichtig ist Sicherheit. Wer sehbehindert ist, hat ein erhöhtes Risiko für Stürze und Verletzungen. Lose Teppiche, Kabel oder schlechte Beleuchtung sollten vermieden werden.

Pflegende Angehörige fühlen sich oft stark belastet. Neben der emotionalen Sorge entstehen zusätzliche organisatorische Aufgaben. Termine, Anträge oder Arztbesuche kosten Zeit und Energie. Viele Angehörige unterschätzen zunächst, wie anstrengend es sein kann, dauerhaft jemanden zu begleiten, der sehbehindert ist. Deshalb sollten Unterstützungsangebote angenommen werden. Hilfreich können ambulante Dienste oder ehrenamtliche Begleiter sein. Auch Selbsthilfegruppen bieten Austausch und Entlastung. Dort treffen Angehörige auf Menschen mit ähnlichen Erfahrungen. Wer sehbehindert ist, benötigt häufig emotionale Unterstützung. Viele Betroffene haben Angst vor weiterer Verschlechterung oder dem Verlust ihrer Unabhängigkeit. Angehörige sollten Sorgen ernst nehmen und offen über Veränderungen sprechen.

Auch soziale Kontakte sind wichtig. Menschen, die sehbehindert sind, ziehen sich sonst häufig zurück. Gemeinsame Aktivitäten, Spaziergänge oder Gespräche helfen gegen Isolation.

Pflegende Angehörige sollten außerdem auf ihre eigene Gesundheit achten. Dauerhafte Belastung kann zu Erschöpfung führen. Regelmäßige Pausen und Unterstützung durch andere Familienmitglieder sind wichtig. Wenn jemand sehbehindert ist, lohnt sich oft eine professionelle Pflegeberatung. Dort erhalten Angehörige Informationen zu Hilfen, Pflegegraden und finanziellen Leistungen.

Sehbehindert im Alter: Frühzeitig handeln und Lebensqualität erhalten

Viele ältere Menschen werden im Laufe ihres Lebens sehbehindert. Die Einschränkungen entwickeln sich oft schleichend und werden deshalb lange verdrängt. Angehörige sollten aufmerksam bleiben und Veränderungen ernst nehmen. Wer sehbehindert ist, verliert nicht automatisch seine Lebensqualität. Mit der richtigen Unterstützung können viele Menschen weiterhin aktiv und selbstständig leben. Entscheidend ist, frühzeitig passende Hilfen zu organisieren.


Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind besonders wichtig. Viele Erkrankungen können behandelt werden, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Menschen, die sehbehindert sind, profitieren oft von individuell angepassten Maßnahmen. Auch technische Entwicklungen erleichtern den Alltag zunehmend. Sprachassistenten, Vorlesefunktionen oder moderne Lupensysteme helfen Menschen, die sehbehindert sind, im täglichen Leben. Für Angehörige ist es hilfreich, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wer versteht, wie sich Sehbehinderung auswirkt, kann besser unterstützen. Geduld, Verständnis und klare Kommunikation spielen eine zentrale Rolle.

Menschen, die sehbehindert sind, möchten meist ernst genommen werden und möglichst eigenständig bleiben. Angehörige sollten deshalb Unterstützung anbieten, aber vorhandene Fähigkeiten fördern. Hilfreich ist es, feste Routinen zu schaffen. Wer sehbehindert ist, orientiert sich häufig stärker an vertrauten Abläufen. Struktur vermittelt Sicherheit. Auch die Ernährung und allgemeine Gesundheit können Einfluss auf die Augen haben. Eine ausgewogene Lebensweise und regelmäßige medizinische Kontrollen sind sinnvoll.

Wenn jemand sehbehindert ist, sollten Angehörige außerdem auf Warnzeichen für Überforderung achten. Rückzug, Unsicherheit oder depressive Stimmung können Hinweise darauf sein, dass zusätzliche Unterstützung notwendig ist. Besonders im höheren Alter treten Sehbehinderungen häufig gemeinsam mit anderen Erkrankungen auf. Dadurch steigt der Unterstützungsbedarf oft weiter an. Angehörige sollten deshalb frühzeitig Hilfsangebote kennenlernen. Wichtig ist vor allem, offen über die Situation zu sprechen. Viele Menschen schämen sich dafür, sehbehindert zu sein. Verständnisvolle Gespräche helfen, Ängste abzubauen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Wer sehbehindert ist, kann mit passender Unterstützung weiterhin aktiv am Leben teilnehmen. Angehörige spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie helfen nicht nur praktisch, sondern geben auch Sicherheit und emotionale Stabilität. Je früher eine Sehbehinderung erkannt wird, desto besser lassen sich Alltag und Wohnumfeld anpassen. Deshalb sollten Veränderungen des Sehvermögens niemals ignoriert werden. Für Familien bedeutet das Wissen rund um das Thema Sehbehinderung oft eine große Erleichterung im Umgang mit neuen Herausforderungen.


Häufig gestellte Fragen

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